
corpus curare bietet die Betreuung von Kindern an.
Da wir immer wieder danach gefragt werden, bieten wir ab sofort die Betreuung Ihrer Kinder an.
Während Sie sich bei uns die Haare mit modernster IPL-3 Technologie oder Ihr Tattoo mit dem ND:YAG Laser entfernen lassen, unsere Physiotherapie oder den Bereich des Bodyshaping genießen, sich bei einer Massage entspannen, betreut einer unserer Mitarbeiter gern Ihr Kind.
Geben Sie einfach den Wunsch nach einer Kinderbetreuung bei der Terminvereinbarung an.
Danach heißt es nun auch für Mütter und Väter bei corpus curare:
” wir wollen, dass Sie sich wohlfühlen”.
Ihr Team von corpus curare
Fettzonen mit Unterdruck gestütztem Ultraschall reduzieren
Dr. med. Kai Rezai
Schönheit ist das Wohlfühlen in eigener Haut und Figur.
Die Vorstellung und das Empfinden von einem Traumkörper sind ganz individuell.
Kein Mensch ist perfekt und manch einer empfindet die Polster an Hüften und Oberschenkeln als Schönheitsmakel. Auch der berühmte Ring um Bauch und Hüften ist nicht sehr beliebt.
Zur Bewältigung dieser Problemzonen erfuhr in den 90er-Jahren die Liposuktion geradezu einen Boom. Es gab kaum noch ästhetisch tätige Ärzte, die keine Fettabsaugungen durchführten. Für die Liposuktion könnte der Einsatz von Ultraschall eine große Konkurrenz darstellen. Dieses nicht zuletzt aufgrund der Tatsache, dass es bedingt auch durch nicht genügend geschulte Anwender immer wieder zu schlechten Ergebnissen kam.
Darüber hinaus rückt der Wunsch des Patienten nach non-invasiven Behandlungsmethoden immer stärker in den Mittelpunkt, insbesondere in der Ästhetischen Dermatologie.
Hinzu kommt, dass mittlerweile eine Reihe von Alternativen auf dem Gebiet der Fettreduktion und -auflösung zur Verfügung stehen. Dazu zählen schon länger die Injektions-Lipolyse und seit kürzerer Zeit die Laser-Lipolyse.
Beide Methoden sind effektive und von den Patienten gut angenommene Behandlungen. Gemeinsam ist aber auch, dass es sich zwar um minimal-, aber nicht um non-invasive Methoden handelt. So muss z. B. bei der Injektions-Lipolyse mit einigen Tagen extremer Schwellung und muskelkaterartigen Schmerzen gerechnet werden. Bei der Laser-Lipolyse ist neben den Nebenwirkungen nach der Therapie der apparative und monetäre Aufwand nicht zu unterschätzen.
Seit wenigen Jahren gibt es jedoch auch nahezu non-invasive Ansätze zur Fettreduktion. Diese basieren auf Radiofrequenz- oder Ultraschallwellen zur Fettauflösung. In unserer Praxis setzen wir seit einigen Monaten ein Ultraschallgerät zur Fettauflösung ein. Meine anfängliche Euphorie der Methode gegenüber hat sich mit perfekten Ergebnissen und nahezu explodierenden Anwenderzahlen bis heute mehr als bestätigt.
Ultraschall zur Fettauflösung
Bei Ultraschall-Geräten zur Fettauflösung muss man grundsätzlich zwischen zwei Gerätetypen unterscheiden.
1. Geräte, welche die erzeugte Hitze zur Fettschmelze nutzen (thermische Ultraschallsysteme).
Diese Methode ist für den Patienten mitunter schmerzhaft.
2. Geräte, bei der die „kalte“ Kavitation eingesetzt wird, um eine „Sprengung“ der Fettzellen herbeizuführen, eine nahezu schmerzfreie Methode.
Bei der „kalten“ Ultraschall-Kavitation wird die Flüssigkeit in den Fettzellen zu starker Schwingung angeregt. Starke Schwingungen kommen einer schnellen Bewegung gleich. Nach dem Gesetz von Bernoulli ist der statische Druck in einer Flüssigkeit aber umso geringer, je höher die Geschwindigkeit ist. Und ab einer bestimmten Geschwindigkeit verdunstet Wasser z. B. bei Raumtemperatur zu Wasserdampf. Dieser entstandene Wasserdampf wird aber durch die Ultraschallschwingungen nicht bewegt und implodiert folglich sofort wieder zu Wasser. Dieser Vorgang setzt enorme Energie frei und führt nach einiger Zeit zum Zerreißen der empfindlichen Fettzellmembranen.
Das Fett tritt dann in das interzelluläre Gewebe und wird von dort über das Lymphsystem „entsorgt“.
Verbleibende Zellfragmente werden von den Makrophagen beseitigt.
Der Lymphabfluss kann durch Lymphdrainage unterstützt werden.
Bei dem von uns eingesetzen Gerät wird Dank einer speziellen Vakuumtechnik mit dem Handstück das zu behandelnde Gewebe so exakt angesaugt, dass ein doppelter Ultraschall gezielt nur in dem gewünschten Bereich wirkt. Integriert ist zusätzlich eine apparative Lymphdrainage, sodass quasi gleichzeitig der Lymphabfluss verstärkt wird. Eine Basisbehandlung besteht aus drei Anwendungen im Abstand von jeweils fünf bis acht Tagen. Danach wird gemeinsam mit dem Patienten entschieden, ob das erwünschte Ergebnis erreicht wurde, oder ob weitere Anwendungen folgen sollen.
Die Fettauflösung mittels kalter Kavitation hat nach unseren Erfahrungen folgende Vorteile:
- Der Prozess ist für die Patienten nahezu schmerzfrei.
- Nach der Behandlung kann der Patient sofort wieder seiner gewohnten Tätigkeit nachgehen.
- Wundschmerzen, langeAusfallzeiten wie bei einer operativen Fettabsaugung oder die gefürchteten Dellen und Wellen entfallen.
Indikation
Die Methode ist besonders geeignet für Reiterhosen, Fettpölsterchen und lokale Fettdepots an Ober- und Unterbauch, Po, Hüften. Auch Cellulite-Behandlungen können durchgeführt werden.
Ersatz oder Alternative zur Liposuktion.
Ich sehe eine weitere Indikation:
Vereinzelt kam es nach Liposuktion zu Unregelmäßigkeiten mit Dellen und Asymmetrien. Die davon betroffenen Personen können von der Behandlung profitieren.
Durch diese sanfte Methode können „große“ Operationen zur Fettreduktion vermieden werden. Außerdem können bei vielen Problemstellungen kleine unschöne Erscheinungen nachgebessert werden.
Neugierig geworden?
www.corpuscurare.de
Die fiesen Pölsterchen, die nicht nur Frauen stören, werden längst nicht mehr abgesaugt. Und noch länger schon nicht mehr abtrainiert. Der neueste Trend: Fettzellen werden zertrümmert. Angeblich schonend und nicht belastend und mit Erfolg. Die Aktuelle Stunde sieht sich die Methode mal kritisch an.
http://www.wdr.de/tv/aks/sendungsbeitraege/2009/kw49/1206/fettzellen_beschuss.jsp
zum Film: http://www.wdr.de/mediathek/html/regional/rueckschau/aktuelle_stunde.xml
Sind Sie neugierig geworden?
Wir beraten Sie gern!
Ihr corpus curare Team
Die von corpus curare angebotene Behandlung mit dem Hochleistungs-Ultraschall-Cavitationsgerät ist der perfekte Weg, Problemzonen zu bewältigen.
Wir bei corpus curare sagen in den Kundengesprächen ganz ehrlich, dass sich ein Erfolg nur mit der erforderlichen Complaince des Kunden einstellt.
Die Behandlung mit dem Hochleistungs-Ultraschall Cavitationsgerät ist für Kunden geeignet, denen Bewegung, körperliche Aktivität und Sport im Alltag nicht fremd sind.
Für den gewünschten Erfolg bei der Reduzierung von Fettpolstern, ist das Zusammenspiel von Spitzentechnologie des Ultraschallgerätes und dem Willen des Patienten zur Behandlung wichtig.
Wir von corpus curare nehmen uns die Zeit, Ihnen zu erklären, was mit den Zellfragmenten und dem freigesetzten, gelösten Fett geschieht, warum eine Lymphdrainage empfehlenswert ist, warum Sie eine Woche nach der Behandlung Kohlenhydrate meiden sollten und warum ein begleitendes auf Sie abgestimmtes Sport- bzw. Bewegungsprogramm folgen sollte.
corpus curare will Sie dabei unterstützen, Ihr Wohlbefinden zu verbessern; ein positives Gefühl für sich selbst zu entwickeln.
Neueste Medizintechnik, modernste Sportgeräte und unser Fachwissen helfen dabei.
corpus curare arbeitet ab sofort zu 100% mit ÖkoStrom. (erneuerbare Energie)
Viele Kundinnen und Kunden von corpus curare kommen, um eine Schamhaarentfernung vornehmen zu lassen.
Sie sind es leid als Folge der Intimrasur, oder durch die Enthaarung per Epilieren, Irritationen an der Haut zu haben.
Viele kennen das, nach der Intimrasur gibt es Pickel oder gar Ausschlag. Manche haben versucht die Bikinizone durch verschiedene Waxing-Methoden haarlos zu bekommen. Natürlich mit mäßigem Erfolg; alle Methoden der Schamhaarentfernung versprechen nur für kurze Zeit einen glatten Intimbereich.
Wir von corpus curare arbeiten mit der neusten IPL-3 Technologie und können jeden unserer Kundinnen und Kunden, egal welchen Haartyps und welcher Haarfarbe, dauerhaft haarlos und glücklich machen. Schon nach wenigen Behandlungen werden sämtliche Schamhaare, schonend, dauerhaft entfernt.
Ihr corpus curare Team
Als Frau möchte ich gerne gepflegte, haarlose Achseln haben.
Bisher habe ich meistens meine Achselhaare durch Nassrasur beseitigt.
Das ist aber zeitintensiv und das tägliche Rasieren ist nervig und strapaziert meine Haut.
Teilweise entstehen Pickel und ein störender Juckreiz. Am besten wäre es, wenn meine Achselhaare auf Dauer entfernt werden. Daher habe ich mich bei corpus curare für eine dauerhafte Haarentfernung meiner Achselhaare einen Termin geholt. Ich war schon dreimal da und bin wirklich völlig begeistert. Sehr professionell wurde für meine Haut in einem einzigartigen Ambiente ein persönliches Haarentfernungskonzept erstellt. Durch reines Licht werden meine Achselhaare sehr schonend entfernt. In ein paar Wochen habe ich endlich für immer haarlos glatte Achseln.
Danke!
Eckhard Weber interviewte am 07.05.2009 zwei Stunden lang das Team von corpus curare im Auftrag von Kompass. Den folgenden Artikel erhielten wir vorab per Mail:
Haut wie ein Babypopo
Neue Lasertechniken erlauben gründliche Haar- und Tattooentfernungen ohne böse Überraschungen
Jedes Mal der gleiche Ärger: Möglichkeiten, unerwünschte Haare zu entfernen, gibt es viele. Doch die meisten sind alles andere als optimal. Ist man beim Rasieren einen Moment unachtsam, sieht man wie massakriert aus. Gerade im Intimbereich können die Haare nach der Rasur einwachsen, was im miesesten Fall zu Furunkeln führt. Kalt- und Warmwachs oder diese elektrischen Epiliergeräte, die einem die Haare bei lebendigem Leibe herausreißen, gehören eher in die Kategorie Foltermethoden. Man kann natürlich auch mit der Pinzette vorgehen, was je nach Stärke der Behaarung aber eher eine extreme Geduldsübung aus dem Zen wäre und auch nicht ohne Schmerzen abgeht. Und die gängigen Enthaarungscremes sind auf Dauer gesundheitlich nicht gerade unbedenklich.
Wer also dauerhaft seine Körperbehaarung loswerden möchte, wird sich früher oder später Gedanken machen, ob er sich nicht einem Profi anvertrauen sollte. Gerade in den letzten Jahren hat sich in der Lasertechnologie einiges getan. Für eine Laserbehandlung sollte man sich idealerweise am Tag zuvor die entsprechenden Stellen rasiert haben. Man kann es auch gegen einen kleinen Aufpreis von den Profis machen lassen. Aber besser ist es, wenn die rasierte Haut einen Tag Ruhe hatte. Vor der Behandlung wird ein Ultraschallgel aufgetragen. Das leitet die Strahlenenergie des Lasers über die Haare zur Haarwurzel. Diese wird punktuell erhitzt. Dadurch ist sie nicht mehr in der Lage, Haar zu produzieren. Die vorhandenen Haarreste fallen aus, und man hat endlich Ruhe.
Allerdings, das muss man wissen, können im Laufe der Jahre wieder Haare an der behandelten Stelle wachsen. Das liegt an der natürlichen Beschaffenheit von Haut und Haar: Der Mensch hat im Schnitt insgesamt rund 5 Millionen Haarwurzeln, aber nur 2 Millionen sind aktiv. Nur die Haare in der aktiven Wachstumsphase kriegt man mit dem Laser zu fassen. Deshalb verläuft eine Laserbehandlung auch über mehrere Sitzungen. In der Regel rechnet man mit 6 bis 8 Behandlungen. Zwischen diesen Anwendungen sollten jeweils 6 bis 10 Wochen Pause sein. Für eine Behandlung sollte man also langfristig planen. Da es nicht ratsam ist, sich nach dem Lasern der direkten Sonnenausstrahlung auszusetzen, sollten etwa auch Urlaubsreisen in den Süden zeitlich darauf abgestimmt werden.
Die Behandlung selbst ist sehr gut verträglich, nach einer Stunde sind eventuelle Rötungen verschwunden. „Die Haut ist danach nicht krank oder verletzt, sondern durch die warme Strahlung nur sehr gut durchblutet“, sagt Gunda Mitscherling von der Berliner Filiale von Dermedis in der Friedrichstraße. Man hat auch keine Schmerzen, allenfalls ein leichtes Spannen spürt man kurzzeitig. Laser der jüngeren Generation, wie der bei Dermedis eingesetzte ILP2-Laser, können auch unbedenklich bei Hauttyp 4, also bei relativ dunkelhäutigen Menschen, eingesetzt werden, ohne dass es irgendwelche Flecken gibt. Schlechte Chancen hatten bislang allerdings die keltische Typen mit roten Haaren und die nordischen mit blonden Haaren. Und auch die bösen weißen Haare, die etwa der Mann mit Brustbehaarung verschwinden lassen will, waren bislang ein Problem. Das liegt daran, dass das pulsierte Licht des Lasers den Haarfarbstoff Melanin als Ziel sucht.
Aber auch hier ist die Technologie mittlerweile fortgeschritten: Im kürzlich eröffneten Studio corpus curare, wo sich drei sehr sympathische Mitarbeiter gewissenhaft um Haar- und Tattooentfernung kümmern, arbeitet man mit dem Allerneuesten auf dem Gebiet, dem IPL3-Laser. Er wurde speziell für Haare entwickelt, in denen wenig oder gar kein Melanin vorhanden ist. Der Laser benutzt zusätzlich einer bestimmte Radiofrequenz, die das bisher Unmögliche möglich macht. Das Gerät ist individuell einstellbar je nach Hauttyp und Haarstruktur und kühlt gleichzeitig angenehm. Man spürt bei der Behandlung nur ein leichtes Kribbeln, was sehr gut auszuhalten ist.
Auch bei der Entfernung von Tätowierungen ist corpus curare auf dem aktuellsten Stand. Mittlerweile gibt es nämlich spezielle Laser zur Zerstörung von Farbpigmenten, die keine Narben hinterlassen. corpus curare setzt hierfür den neuartigen Nd:Yag-Laser ein. Die Farbpigmente der Tätowierung werden bei der Behandlung zersprengt. Den Rest besorgt die Natur, die Pigmentreste werden vom Lymphsystem ausgeschwemmt.
Zwischen 6 bis 8 Sitzungen für eine Fläche von einem halben Handteller sind nötig. Maximal eineinhalb Stunden kann behandelt werden. Zwischen den Sitzungen sollten alle 4 bis 6 Wochen. „Man sollte Geduld haben und dem Körper Zeit lassen“, weiß Attila Picklaps von corpus curare aus Erfahrung. Der Körper muss die Farbpigmente erst einmal abbauen. Würde man ein großes Tattoo, das sich etwa über den ganzen Rücken erstreckt, in einem Mal entfernen, könnte möglicherweise eine allergische Reaktion auf die Masse der gelösten Farbpigmente drohen, vor allem bei älteren Tattoos, die unter Umständen noch Schwermetalle enthalten. Dauer und die Frequenz der Behandlungen hängen also von der Qualität und dem Alter des Tattoos ab. Deshalb nimmt sich das Team von corpus curare auch Zeit für intensive Vorgespräche. Bei der Behandlung hat man die Empfindung eines Pieksen, zwischendurch mit Eis gelindert wird. Doch wer sich schon seinerzeit tätowieren ließ, ist auch hartgesotten genug für die Entfernung. „Wir haben noch nie erlebt, dass jemand die Behandlung nicht ausgehalten hätte“, sagt Andreas Güthler, der Geschäftsführer von corpus curare.
Eckhard Weber (Journalist)
corpus curare
Winsstr. 67
10405 Berlin
030 81798661
www.corpuscurare.de
Schönheitsideale diktieren es: Achselhaare müssen weg, Beinhaare auch – jedenfalls bei Frauen. Um die lästigen Gewächse los zu werden, greifen viele zu Rasierklingen, Wachs oder Chemie. Doch manche Methoden tun richtig weh oder sind recht teuer.
Glatte, unbehaarte Beine – das wünschen sich viele Frauen. Männer stört manchmal die Haarinsel über ihrem Waschbrettbauch. Beide Geschlechter bevorzugen haarfreie Achseln. Meistens ist es Geschmackssache, welche Haar verschwinden sollen. Auch die Mode spielt eine Rolle. Die ändert sich ständig.
Manchen Menschen aber wachsen an untypischen Stellen Haare. Oder ihre Behaarung ist stärker als normal. Mediziner bezeichnen das als Hypertrichose. Betroffene Frauen und Männer leiden seelisch oft sehr darunter – besonders, wenn der Haare an deutlich sichtbaren Körperregionen wuchern.
Ein Beispiel ist der Damenbart. Etwa acht Prozent aller Frauen haben im Gesicht oder auch am Dekolleté übermäßig viele Haare. Dafür gibt es unterschiedliche Gründe: Bei manchen Frauen ist es eine Veranlagung, andere haben zu viele männliche Hormone. Manchmal spießen die Haare auch, wenn die Betroffenen bestimmte Medikamente einnehmen. Wenn Sie einen Damenbart haben, der Sie stört, wird ein Arzt immer versuchen, die Ursache zu finden und zu beseitigen. Bis das gelungen ist, werden Sie das unerwünschte Bärtchen am einfachsten mit einer Haarentfernung los.
Welche Methode Sie wählen, um lästige Haare zu entfernen, hängt auch davon ab, wo sie wachsen. Gegen einen Damenbart etwa helfen die gute alte Pinzette, eine spezielle verschreibungspflichtige Salbe, eine Nadelepilation oder eine Laserbehandlung. Zum Enthaaren der Beine können Sie zum Beispiel zum Rasierer oder zu Wachs greifen.
Martina Janning
stern.de
Beratung erhalten Sie bei: corpus curare
Unter sensomotorischen bzw. propriozeptiven Einlagen versteht man ein Zusammenspiel aus Biomechanik und gezielt eingesetzten sensorischen Impulsen.
Das heißt, durch den speziellen Aufbau der Einlage wird ein sensorischer Impuls gesetzt, der als Reiz zum zentralen Nervensystem gelangt. Das Nervensystem reagiert auf diese Information und sendet eine Reizantwort.
Eine junge Patientin stellte sich der Physiotherapie corpus curare mit immer wiederkehrenden Halswirbel und Kopfschmerzen vor. Nach eingehender Diagnose stellte ich eine Fehlstellung der Hüfte fest.
Wichtig ist es, in solchen Fällen zu erkennen, ob die Hüfte schief steht oder aber ein Bein zu kurz ist, da dies jeweils vollkommen andere Behandlungsmuster erfordern würde.
Die Patientin hatte Einlegesohlen, die von der Optik her alt und abgetreten wirkten, auf meine Nachfrage erklärte sie, sie habe die Einlagen schon viele Jahre, um den Füßen zu einer richtigen Stellung zu verhelfen.
Einlagen zu Fußfehlstellungen sind ein Thema für sich, auf das ich im Weiteren nicht eingehen möchte.
Ein Schiefstand der Hüfte bewirkt unweigerlich eine physiologische Disharmonie in der Wirbelsäule. Beginnend in der Lendenwirbelsäule läuft eine Kettenreaktion ab, die sich früher oder später, dann meist als Kopf bzw. HWS- Schmerz, bemerkbar macht.
Warum?
In der HWS haben wir aufgrund der anatomischen Verhältnisse weniger Pufferfunktionen. Kleinere und dünnere Bandscheiben liegen zwischen den sich sehr eng aneinander reihenden Wirbelkörper und haben deshalb wenig Spielraum.
Die so genannten Formen, die Austrittslöcher der Nerven, sind sehr klein.
Schon ein geringfügiger Schiefstand der Hüfte verursacht eine muskuläre Spannung. Diese Spannung erzeugt einen Schmerz, der den Betroffenen veranlasst, eine Schonhaltung einzunehmen, diese wiederum verursacht weitere muskuläre Verspannungen. Eine Kettenreaktion beginnt und schon nach kurzer Zeit hat der Patient das Gefühl für Entspannung, für Schmerzfreiheit, für eine physiologische Körperhaltung verloren.
Dabei ist dort, wo der Spielraum am kleinsten ist, in der HWS, der Schmerz am intensivsten.
In diesem Fall ist neben diversen physiotherapeutischen Behandlungsmöglichkeiten eine propriozeptive Einlage angebracht.
Diese speziellen Einlagen wirken durch dünne, in die Sohle eingearbeitete Elemente auf die Muskelketten des Körpers.
Es kommt zu Afferenzstimmulationen, das heißt, dass ein bestimmter Nerv einen Reiz aufnimmt, diesen Reiz über afferente Nervenbahnen zum Gehirn schickt, das Gehirn wiederum eine Reizantwort über efferente Bahnen sendet und damit eine Reaktion an der Muskelkette auslöst. In unserem Beispiel besteht diese in einem einseitigen Hochziehen der Hüfte.
Unser Nervensystem nimmt jeden Reiz auf, selektiert über einen „Gate Control-Effekt“ und kann sich so auf das Wichtigste konzentrieren und nur darauf Reizantworten geben. Beispielsweise kann eine Frau ihr Kind aus einem brennenden Haus retten und erst viel später ihre eigenen Verwundungen bemerken – der unbedingte Wille zum Helfen, das Leben des Kindes zu retten, dieser „Reiz“ wird vom Gehirn höher eingestuft, als der momentane, durch die eigenen Verwundungen hervorgerufenen Schmerzreiz.
Das Gehirn gewöhnt sich jedoch sehr schnell an immer wiederkehrende Reize. Oft erlebt man selbst den Straßenlärm vor dem Fenster oder das Surren einer Lampe nicht mehr bewusst, weil man sich mit der Zeit daran gewöhnt hat.
Auch an den propriozeptiven Reiz der Einlegesohle gewöhnt sich das Gehirn schnell und nimmt ihn, nach ca. 8-10 Wochen, nicht mehr als „interessant“ wahr.
Daher ist eine propriozeptive Einlage über diesen Zeitraum hinaus nichts mehr effektiv.
Mein Fazit deshalb: das zeitlich begrenzte Tragen von propriozeptiven Einlagen ist therapiebegleitend sehr sinnvoll.
Da diese Einlagen jedoch sehr kostenintensiv sind, wird diese ergänzende Behandlung nur einer kleinen Patientengruppe vorbehalten sein.
Attila Picklaps

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