
Beim tätowieren wird die Haut mittels eines Werkzeuges punktiert und gleichzeitig Farbe in die mittlere Hautschicht gebracht. Dabei ist nicht nur die richtige Tiefe der Einbringung entscheidend, sondern auch die Größe der verbrachten Farbpartikel.
Die neu entwickelte Tinte wird so hergestellt, dass sie eigentlich zu kleine Farbpartikel enthält. Normaler Weise werden Farbpartikel dieser Größe von der Lymphflüssigkeit wegtransportiert. Um das zu verhindern werden diese Nanopartikel gebündelt und mit einem medizinischen Kunststoff umhüllt, dadurch erhalten sie die richtige Größe zum Tätowieren.
Das heißt, jedes Farbpigement besteht aus einem winzigen Kunststoffkügelchen, das die Tinte enthält. Dabei werden nur Farbstoffe verwendet, die eine Klasse 1 Zulassung nach Kosmetikverordnung haben. Eventuell können durch die Verkapselung in Zukunft auch ganz ungefährliche Farbstoffe verwendet werden, die man bisher nicht direkt in die Haut tätowieren konnte, da sie sich auflösen oder ausgeschwemmt werden.
Und die genutzten medizinischen Kunststoffe sind bewährt und geprüft.
Der eigentliche Clou ist aber der, dass die kleinen Kunststoffkapseln einen Partikel enthalten, der auf eine definierte Laserstrahlung reagiert. Trifft der Laser die Kapsel, fällt diese auseinander und Farbe und Kunststoff werden über die Lymphen in kurzer Zeit abtransportiert.
Da der Entfernungslaser nicht mehr auf verschiedene Farben, Tintesorten und Partikelgröße reagieren muss, sollte die Entfernung erheblich schneller, sauberer, preiswerter und vor allem schmerzfreier sein.
Tattoo Guide “Revolutionäre Tattoo-Tinte”

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